"Es handelt sich um einen Ort, der im Kontext der Pandemie entstanden ist, und in diesem Sinne war es für uns sehr wichtig, weil es ein Treffpunkt in unserer Gemeinschaft war, d.h. wir leben in Häusern, in denen wir Räume mieten und uns nicht treffen können, weil die Regeln sehr streng sind. Dieser Ort wurde zu einer Art Rückzugsgebiet, in dem wir uns treffen und der Verbindung mit dem Land einen Sinn geben konnten"
Paula, Melina
y Juan
CHILE - BERLIN
Interview auf Deutsch
zu lesen
Paula G , Juan Donoso und Melania M. kommen aus Chile und leben zurzeit in Berlin. Paula und Melania kamen vor zweieinhalb Jahren in die Stadt, Juan vor sechs Jahren.
Sie alle waren Mitglieder der Gruppe "Verteidigung der Natur und der Territorien" innerhalb des Kollektivs "Bloque Latinoamericano" in Berlin. Paula und Melania gehören ebenfalls zum Kollektiv "Perrxs del futuro," ein Kollektiv, das den Tanz als Mittel des Kampfes einsetzt.
In diesem Interview teilen sie mit uns ihre Erfahrungen mit dem Gemeinschaftsgarten, in dem sie aktiv sind. Dieser Garten befindet sich auf einem Friedhofsgelände im Bezirk Neukölln, auf dem Gelände des Thomaskirchhofs.
Paula, Juan und Melania sprechen mit uns aus der Perspektive von jungen Migrant*innen in Berlin. Paula und Melania haben bereits Erfahrungen mit urbanen Gärten in ihrem Heimatland Chile gesammelt. Für Juan ist dies seine erste Erfahrung mit urbaner Landwirtschaft.
Paula beteiligte sich aktiv am Garten "Michay Helechos" in der Gemeinde El Tabo, Provinz San Antonio, als sie noch in Chile wohnte.
Hier werden wir ihre Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse hören.